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Der Aktivkohlefilter CAN FILTER Ø200 mm ist die Referenz für Grower, die bei Diskretion keine Kompromisse machen. Mit einer 65 mm starken Aktivkohleschicht und einem Nutzvolumen von 34,63 Litern bindet er die flüchtigen organischen Verbindungen, die für Gerüche verantwortlich sind, bevor sie den Kulturraum verlassen. Ausgelegt für 200-mm-Rohrventilatoren, verkraftet er einen Spitzenvolumenstrom von 900 m³/h und arbeitet bei rund 713 m³/h im optimalen Filterbereich. Technik für ernsthafte Anlagen: große Growrooms, Mehrlampen-Räume und Trocknungsbereiche.

Aktivkohle wirkt über schiere Austauschfläche. Ein einziges Gramm aktivierter Kohle entwickelt mehrere hundert Quadratmeter Mikroporosität: Die im Luftstrom transportierten Geruchsmoleküle lagern sich durch physikalische Adsorption an und treten nicht wieder aus. Je dicker die durchströmte Schicht und je länger die Kontaktzeit, desto höher die Abscheiderate. Mit 65 mm Stärke spielt dieser CAN FILTER klar in der oberen Liga: Wo Einsteigerfilter mit 35 bis 45 mm auskommen, bietet er eine echte Sicherheitsreserve – auch in der späten Blüte, wenn die Geruchslast ihr Maximum erreicht.
Die Wahl von Ø200 mm ist keine Nebensache. Ein unterdimensionierter Filter wird zum Flaschenhals: Der Ventilator arbeitet gegen Widerstand, der statische Druck steigt, der tatsächliche Volumenstrom bricht ein und die Lautstärke nimmt zu. Bei 200 mm Durchmesser ist der Strömungsquerschnitt deutlich großzügiger als bei Ø150, sodass die Luft das Kohlebett ohne übermäßige Turbulenzen passiert. Das Ergebnis: geringerer Druckverlust, ein Ventilator im effizienten Kennfeldbereich, kontrollierter Stromverbrauch und ein Geräuschpegel, der im Wohnraum wirklich vertretbar ist.
Für die richtige Auslegung Ihrer Abluft gilt eine einfache Regel: Das Raumvolumen sollte etwa einmal pro Minute ausgetauscht werden, zuzüglich 20 bis 30 % Aufschlag für den Widerstand von Filter, Schläuchen und Bögen. Ein Raum mit 2,4 × 2,4 × 2 m fasst rund 11,5 m³, also theoretisch knapp 690 m³/h und mit Verlusten etwa 900 m³/h. Dieser Filter ist damit passend für einen 200-mm-Ventilator auf 4 bis 6 m² Anbaufläche, typischerweise zwei bis vier leistungsstarke LED-Pflanzenleuchten.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Marke | Can Fan (Can-Filters) |
| Referenz | FAC-CANFAN-200MM-900M3H |
| Anschlussdurchmesser | 200 mm |
| Maximaler Volumenstrom | 900 m³/h |
| Empfohlener Dauervolumenstrom | 713 m³/h |
| Gehäuselänge | 50 cm |
| Stärke der Kohleschicht | 65 mm |
| Aktivkohlevolumen | 34,63 Liter |
| Geschätzte Standzeit | 30 Monate |
| Kompatibilität | Rohrventilatoren Ø200 mm |
| Einbaulage | Vertikal oder horizontal |
| Verkaufspreis | 319,90 € inkl. MwSt. (266,58 € netto) |
Die Stärke des Filterbetts bestimmt unmittelbar die Kontaktzeit zwischen Luft und Kohle. Bei 65 mm legt jedes Geruchsmolekül einen ausreichend langen Weg zurück, um adsorbiert zu werden – auch bei hohem Volumenstrom. Genau das trennt einen Filter, der mehrere Zyklen durchhält, von einem, der schon in der ersten Blüte nachlässt.
Ausgelegt für 200-mm-Rohrventilatoren, lässt dieser Filter die Luft passieren, ohne übermäßigen Gegendruck aufzubauen. Ihr Ventilator bleibt im effizienten Bereich, zieht weniger Strom und tritt akustisch in den Hintergrund. Sie gewinnen gleichzeitig Filterleistung und Laufruhe.
Can-Filters setzt auf Kohle mit hoher Mikroporendichte, speziell abgestimmt auf die Terpenverbindungen blühender Pflanzen. Das ist keine generische Industriekohle: Die Adsorptionsleistung bleibt über die Zeit und bei erhöhter Luftfeuchte stabil.
Der Filter lässt sich stehend wie liegend installieren, an Gurten aufgehängt oder auf einer Auflage abgestellt. Diese Flexibilität vereinfacht die Schlauchführung und erlaubt kürzere Luftwege, was den Gesamtdruckverlust der Anlage weiter senkt.
Im normalen Heimbetrieb, bei einer relativen Luftfeuchte unter 65 %, deckt dieser Filter mehrere komplette Zyklen ohne spürbaren Leistungsverlust ab. Die tatsächlichen Kosten pro Betriebsmonat liegen deutlich unter denen billiger Modelle, die jährlich getauscht werden müssen.
Unser Team kultiviert, testet und dimensioniert Anlagen seit über 10 Jahren. Wir führen den CAN FILTER Ø200, weil er zu den wenigen Filtern gehört, deren angegebene Leistung der in der Praxis gemessenen entspricht. Technische Beratung erhalten Sie vor und nach dem Kauf.
Die Installation verlangt einige einfache, aber entscheidende Vorkehrungen. Setzen Sie den Filter immer vor den Ventilator, also saugseitig: Die belastete Luft durchströmt zuerst die Kohle, dann das Laufrad. Hängen Sie ihn hoch auf, in der wärmsten Zone des Raums, wo sich Gerüche natürlicherweise sammeln. Verwenden Sie Aufhängegurte, die sein Gewicht tragen, und dichten Sie den Anschluss mit einer Schlauchschelle und bei Bedarf mit Aluminiumklebeband ab: Eine undichte Verbindung bedeutet ungefilterte Luft, die Ihre gesamte Anlage umgeht.
Die Wartung beschränkt sich auf das Wesentliche: die Kohle niemals waschen und niemals nass werden lassen. Der Stoffvorfilter, der das Gehäuse umschließt, sollte dagegen alle zwei bis drei Monate von Hand gewaschen und vor dem Wiederanbringen vollständig getrocknet werden. Diese einfache Gewohnheit verlängert die Standzeit der Kohle spürbar, weil Staub und Partikel die aktive Oberfläche nicht zusetzen. Es lohnt sich außerdem, den Filter zur Halbzeit zu drehen, um den Verschleiß des Kohlebetts gleichmäßig zu verteilen.
Zwei Fehler treten bei Einsteigern immer wieder auf. Erstens: den Filter drückend statt saugend zu betreiben, was seine Wirksamkeit stark reduziert. Zweitens: die relative Luftfeuchte dauerhaft über 70 % steigen zu lassen, wodurch die Kohle mit Wasser gesättigt wird und die Adsorptionsplätze blockiert. Ein Luftentfeuchter oder eine bessere Bewässerungssteuerung löst das Problem und spart Ihnen auf Dauer einen kompletten Filter.
Ein 200-mm-Rohrventilator mit 700 bis 1000 m³/h ist die ideale Kombination. Unter 700 m³/h schöpfen Sie das Potenzial des Filters nicht aus; über 1000 m³/h wird die Kontaktzeit mit der Kohle zu kurz und die Geruchsbindung lässt nach. Ein drehzahlgeregeltes Modell oder ein Ventilator mit Steuergerät erlaubt es, den Volumenstrom fein an die jeweilige Kulturphase anzupassen.
Ja. Die Leistung ist ab dem Einschalten sofort und maximal vorhanden, eine Einlaufphase oder Aktivierung ist nicht nötig. Wir empfehlen lediglich, die Abluft einige Minuten vor dem Öffnen des Kulturraums laufen zu lassen, damit im Raum bereits Unterdruck herrscht und kein Geruch durch die Tür entweicht.
Die geschätzte Standzeit beträgt unter normalen Bedingungen 30 Monate, also etwa vier bis sechs komplette Kulturzyklen. Dieser Wert hängt stark von drei Faktoren ab: der mittleren relativen Luftfeuchte, der täglichen Laufzeit der Abluft und der Geruchslast der angebauten Sorten. In trockener, gut geführter Umgebung übertreffen viele Anwender die Schätzung deutlich.
Selbstverständlich. Der CAN FILTER Ø200 erlaubt vertikale wie horizontale Montage ohne Leistungseinbußen. Die einzige Einschränkung ist mechanischer Natur: Achten Sie darauf, dass die Auflage das Gewicht gleichmäßig verteilt und der Schlauchanschluss nicht auf Zug belastet wird. Eine liegende Montage in einer Halterung ist in Räumen mit niedriger Decke oft die beste Lösung.
Das erste Signal ist die Nase: Wenn Gerüche durchbrechen, obwohl die Abluft korrekt dimensioniert und die Anschlüsse dicht sind, nähert sich die Kohle der Sättigung. Ein zweiter Hinweis ist ein Filter, der deutlich schwerer ist als im Neuzustand – ein Zeichen für aufgenommene Feuchtigkeit. Im Zweifel hilft Ihnen das BloomLED-Team bei der Diagnose Ihrer Anlage.
65 mm Aktivkohle und 34,63 Liter Nutzvolumen: Der CAN FILTER Ø200 mm spielt in der Profiliga – mit einer Leistungsreserve, die Ihnen selbst im Blütehöhepunkt vollständige Diskretion sichert.
| Marque | Can Fan |
|---|---|
| Compatibilité | Extracteurs inline 200mm |
| Diamètre (mm) | 200 |
| Débit (m³/h) | 900 |
| Longueur (cm) | 50 |
| Durée d'action estimée | 30 |
| Épaisseur de la couche de charbon (mm) | 65 |
| Volume (L) | 34.63 |
| Debit (m3/h) | 713 |
| Montage | Vertical ou horizontal |